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Plasma |
Ein Plasmabildschirm ist ein Farb-Flachbildschirm, der das verschiedenfarbige Licht mit Hilfe von Leuchtstoffen erzeugt, die durch von Gasentladungen erzeugtes Plasma angeregt werden.
Plasmabildschirme werden hauptsächlich als große (ab 37″) Fernseh-Anzeigegeräte eingesetzt. Hier konkurrieren sie derzeit vor allem mit Flüssigkristallbildschirmen („LCD-TV“).
Plasma (von griechisch „Gebilde“) ist ionisiertes Gas, das neben neutralen Teilchen auch freie Ionen, angeregte Atome und Elektronen enthält. Plasmen senden aufgrund spontaner Emission angeregter Atome sichtbares Licht und Ultraviolettstrahlung aus.
Beim Plasmabildschirm macht man sich die Emission von UV-Strahlen durch ein Niederdruckplasma zunutze. Die Funktionsweise ähnelt der einer Leuchtstofflampe. Leuchtstoffe werden hier durch Ultraviolettstrahlung des Quecksilberdampf-Plasmas zur Emission von sichtbarem Licht angeregt. Bei Plasmadisplays verwendet man dagegen Edelgase.
Der Stromverbrauch eines Plasmabildschirms hängt - anders als bei Röhren- und LCD-Fernsehern - sehr stark von dem dargestellten Bild ab. Ein dunkles Motiv verbraucht so wesentlich weniger Strom als ein helles.

